Den Knoten lösen - Blende 60 grapho Business Open

REVIEW: „BLENDE 60“ – GRAPHO BUSINESS OPEN 2019

“Den Knoten lösen … !“ – Erfolgreiche Strategien zur Lösung komplexer Herausforderungen in Projekten und Prozessen. Unter diesem Motto trafen sich am 07. November 2019 die Netzwerkpartner von grapho metronic zur dritten Ausgabe der BLENDE 60 in der Lilienstraße in München. Manuel Kosok, der Geschäftsführer von grapho metronic, konnte auch dieses Jahr wieder rund 40 Teilnehmer der Veranstaltung in den Räumen der grapho metronic begrüßen.

Die Veranstaltung bleibt ihrem Erfolgskonzept weiter treu: Interessante Referenten berichten von Ideen, Gedanken und Erfahrungen zum Fokusthema,  das Plenum bietet Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustauschgespräche, die Pausen schaffen Zeit für die Anbahnung und Auffrischung von Netzwerkkontakten.

Als ersten Referenten konnte Manuel Kosok den Consultant Lucas Gerrits begrüßen, der mit seinem Arbeitgeber TLGG Consulting GmbH als ausgewiesener Experte Unternehmen, Organisationen und Politiker auf dem Weg in die Digitalisierung berät und begleitet.

Lucas Gerrits machte in seinem Beitrag den Rückstand Europas beim Thema Digitalisierung eindrücklich bewusst, um dann die große Chance für den Mittelstand in Europa aufzuzeigen – die digital-technologische Revolution rund um das Thema Umweltschutz und Klimawandel.

Im folgenden Beitrag zeigte Stefan Weyrich, Business Development Manager Europe vom 3-D-Drucker-Hersteller Ultimaker, welche Wege sein Unternehmen geht, um die additive Technologie vom Prototypen-Status zum standardisierten Verfahren in industriellen Fertigungsprozessen zu transformieren.

Michael Schönert, CTO der grapho metronic, ging in seinem Vortrag auf seine persönlichen Erfahrungen mit Agilität in Entwicklungsprojekten ein. Die Praxistauglichkeit von SCRUM, Kanban und Co. in der Anwendung bei einem Mittelständler war ein Thema, das auch viele Teilnehmer in ihrem Alltag nachhaltig bewegt. 

Michael Schönert zeigte auf, welche Elemente aus dem Methodenbaukasten bei grapho metronic zu den besten Ergebnissen führen und unter welchen Rahmenbedingungen agile Entwicklung funktioniert.

Ein kurzer Rundgang durchs Unternehmen informierte die Gäste über den aktuellen Stand der Technologieentwicklung im Hause grapho metronic. Derzeit laufen aus drei Projekten neue Patentanmeldungen für Inline-Kontrollsysteme im absoluten High-Tech-Bereich.

Der Gründer von ROKIN, Dr. Thomas Kinkeldei, nahm die Teilnehmer mit auf eine Reise durch die Zukunft der Digitalisierung. Unter dem Stichwort „Augmented Innovation“ zeigte er auf, wie sein Unternehmen Ingenieure bei der Recherche nach neuen, für ihre Anwendungsfelder passende Technologien unterstützen will. Heute ein schwieriges Unterfangen angesichts der gigantischen Informationsflut rund um Technologie und Entwicklung.

Das vorgestellte System der Knowledge Graphen war für die meisten Teilnehmer noch Neuland und zeigte ganz neue, innovative Möglichkeiten der Informationsfindung und Anwendung auf.

Der letzte Beitrag des Tages von Frau Dr. Charlotte Cordes, Leiterin des Deutschen Institut für Provokative Therapie, war traditionell einem Thema gewidmet, das so gar nichts mit dem Technikalltag der meisten Teilnehmer zu tun hat. Unter dem Titel: „Das wird sowieso nicht funktionieren“ – Mit Humor und Provokation Knoten im beruflichen Alltag lösen – stellte Frau Dr. Cordes ihre Arbeit mit der provokativen Therapie an einem Praxisbeispiel im Plenum vor. Diese Therapieform stellt das klassische Vorgehen auf den Kopf – und regte die Teilnehmer an, bei beruflichen Blockaden und Problemen einmal aus ganz anderem Blickwinkel auf Verhaltensmuster und daraus resultierende Lösungswege zu schauen.

Die BLENDE 60 schloss mit einem kleinen Stadtrundgang durch die Au. Der profunde Kenner des Stadtteils, Rudolf Hartbrunner, erzählte Geschichten und Kurioses rund um den Standort von grapho metronic. Bei einem gemütlichen Abendessen und anregenden Gesprächen ließen die Teilnehmer einen gelungenen und interessanten Veranstaltungstag ausklingen.

 

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